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Die Tricks der Pyramidenbauer, Vermessung und Bau der ägyptischen Pyramiden

By Eckart Unterberger

Die bau- und vermessungstechnischen Rätsel der Pyramiden sind bislang immer noch ungelöst. Der Autor rekonstruiert in diesem Buch die steinzeitlichen Techniken, mit denen es vor 4500 Jahren möglich struggle, diese beeindruckenden Bauwerke mit unglaublicher Präzision innerhalb überschaubarer Zeiträume zu errichten. Der Bogen der zahlreichen, gänzlich neuen Lösungen spannt sich von der Einmessung der Pyramiden über die Entwicklung des Pyramidenbaus bis hin zum Bau der Pyramiden von Gizah. Die Einfachheit der vorgestellten Methoden ist verblüffend, die daraus gewonnenen Erkenntnisse überraschen. Das Buch ist nichts für Spekulanten und Fantasten, es ist für Realisten mit historischem und technischem Interesse geschrieben.

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Diese Stiegen wurden zum Teil schon gegen Ende der Bauarbeiten entfernt, indem sie von den Steinmetzen eingeebnet wurden. Eine Stiege, vermutlich jene an der Ostseite, wurde bis zum Begräbnisritual des Pharao stehen gelassen. Dies erklärt auch die späteren Hinweise in den Pyramidentexten. Eine vollkommen glatte Oberfläche kann beim besten Willen nicht als Stiege, als Himmelsleiter interpretiert werden. Erst nach dem Begräbnis des Pharao wurde dann auch diese letzte Stiege entfernt. In den früher und später gebauten Pyramiden wurde diese sehr aufwändige shape der Himmelsleiter aufgegeben, nichts deutet auf den Einbau größerer Verkleidungssteine hin.

Anschließend wird der Verkleidungsstein in place geschoben. Dann folgen jeweils hyperlinks und rechts die nächsten Steine und die gleiche Prozedur wird vollzogen. Rechnen wir einmal, dass sich dieser Aufwand innerhalb eines Tages bewältigen lässt. Ein Verkleidungsstein ist etwa 1 m breit. Das bedeutet, dass der Vorgang auf beiden Seiten von der Mitte weg ca. 110-mal wiederholt werden muss. Nach mehr als dreimonatigem, ununterbrochenem Arbeiten wäre dann eine Seite Verkleidungssteine verlegt. Aber allein three Monate sind schon zu viel.

Ab dieser Höhe sah guy sich mit einem neuen challenge konfrontiert: Es wurde auf der Plattform immer enger und die Zugseile wurden immer länger. Eines lässt sich beobachten: Im oberen Teil der Cheopspyramide weisen die Steinschichten eine wesentlich geringere Höhe und die Blöcke damit auch ein geringeres Gewicht auf. Sind sie im unteren Bereich mehr als einen Meter hoch, so messen die oberen 20 Schichten etwas mehr als jeweils einen halben Meter. Da die Quader aber auch entsprechend schmäler und kürzer sind, verringert sich ihr Volumen und damit ihr Gewicht auf ein Achtel gegenüber jenen der unteren Schichten.

Die Steine werden auf Schlitten geladen und über die Schienen hinaufgezogen, wobei sich die Arbeiter als Gegengewicht über die Flanke nach unten bewegen. Die Probleme seiner Methode sind: Der technische Aufwand ist enorm. Er beginnt bei der Verankerung der Seilrollen, auf die enorme Zugkräfte wirken. Auch die Schienen selbst müssen an der Flanke verankert werden. Besonders aufwändig wird die Methode an der Spitze, bei der Verlegung des Pyramidions. Hier kämen komplizierte Hebelkonstruktionen zum Einsatz, ebenso wie beim shipping der schweren Steine, wo mit Gegengewichten gearbeitet werden müsste.

Seite 210 Geht guy davon aus, dass im Inneren der Cheopspyramide eine Stufenpyramide steckt, so ergeben die Aussagen Herodots durchaus Sinn. Das würde aber bedeuten, dass die Ägypter letztendlich immer nur Stufenpyramiden bauen wollten. Vorwort Eine Maschine ist nicht dann perfekt, wenn guy nichts mehr hinzufügen kann, sondern erst, wenn es nichts mehr gibt, das guy weglassen könnte. Antoine de Saint-Exupéry Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit der Vermessung und dem Bau der Pyramiden des Alten Reiches.

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