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Der Wolkenpavillon: Ein neuer Fall für Sano Ichirô

By Laura Joh Rowland

Japan, 1701. Chiyo, die Cousine des Samurais Sano Ichiro, kehrt von einer Reise zum Tempel in Awashima nicht zurück. Der Ermittler des Shoguns hatte jahrelang keinen Kontakt zur Familie seiner Mutter. Jetzt aber fleht sein Onkel ihn an, die Vergangenheit ruhen zu lassen und ihm bei der Suche nach seiner Tochter zu helfen. Unfähig, die Notsituation zu ignorieren, in der sich seine Cousine offensichtlich befindet, begibt sich Sano auf die verzweifelte Suche - und findet heraus, dass noch zwei weitere Frauen unter ähnlich mysteriösen Umständen verschwunden sind. Die Zeit drängt. Kann Sano den Verbrecher stellen, bevor dieser noch mehr Frauen ins Unglück stürzt?

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Wen habt Ihr zu mir gebracht? «, wollte Joju von Mankichi wissen. �Meine Gemahlin«, antwortete der Geldverleiher. �Sie heißt Onaru. « Offenbar handelte es sich um die Gestalt, die bäuchlings zu Jojus Füßen lag, in ein Laken gewickelt. Die Frau krümmte sich und wand sich wie eine Raupe, die versucht, sich aus ihrem Kokon zu befreien. Sie wimmerte und stöhnte. �Sie will nicht essen und nicht schlafen. Und sie redet nicht. Sie gibt nur diese Laute von sich. « Onaru warf den Kopf hin und her. Als sie sich zu der Lampe drehte, konnte Sano einen kurzen Blick auf ihr Gesicht werfen.

Etwas, used to be Euch völlig abgeht - was once übrigens ein weiterer Grund dafür ist, weshalb ich Euren Vorschlag ablehne. Ich glaube nicht, dass Ihr Tsuruhime, Chocho und mir gegenüber aufrichtig seid. Ihr seid nicht der Mann, der seinen Teil einer Abmachung einhält, wenn sich irgendwelche Schwierigkeiten ergeben. Ihr würdet uns den Wölfen zum Fraß vorwerfen. « Setsu erhob sich. �Ich habe Euch nichts mehr zu sagen. Meine Entscheidung ist unumstößlich. « Auf der Bühne ahmte der Geschichtenerzähler den grässlichen Ritus nach, wenn siegreiche Soldaten mit den abgeschlagenen Köpfen ihrer besiegten Feinde an ihrem Feldherrn vorbeimarschieren.

Auf den Gesichtern von Gombei und Jinshichi spiegelte sich Entsetzen. Dann warf Jinshichi seinem Kumpan einen hasserfüllten Blick zu und stieß hervor: �Du hast mir nichts davon gesagt, dass sie die Frau des Shōgun ist! « �Weil ich es nicht wusste! «, rief Gombei, der viel zu verwirrt conflict, um Sanos Vorwurf zurückzuweisen oder überhaupt den Mund zu halten. �Ich habe gedacht, sie ist bloß irgendeine alte Frau. « Er blickte Sano an. �Ich schwöre es! « �Jetzt steckt ihr in noch größeren Schwierigkeiten als vorher«, sagte Hirata.

Er sah, wie Yoritomo errötete. �Wenn eine Strategie fehlschlägt«, fuhr Yanagisawa citadel, �darfst du sie in einer ähnlichen state of affairs nicht noch einmal anwenden. Wenn du bessere Ergebnisse willst, musst du dir eine neue Strategie zurechtlegen. « Ein hoffnungsvoller Ausdruck legte sich auf Yoritomos Gesicht. �Willst du damit sagen, du hast einen neuen Plan, wie du Sano schlagen und uns zurück an die Spitze des Regimes bringen kannst? « �Oh ja. « Yanagisawa lächelte genüsslich, als sein Masseur die Steifheit aus seinen Rückenmuskeln knetete.

Ogita und die beiden Ermittler folgten ihm. �Stimmt etwas nicht, Hirata-san? «, fragte Ermittler Inoue. Hirata gebot ihm mit einer raschen Geste, zu schweigen. Dann spähte er durch den zweiten Vorhang in das angrenzende Zimmer, einen großen, matt beleuchteten Lagerraum, in dem mehrere Reihen aufeinandergestapelte Sakefässer standen. Drei Diener luden weitere Fässer von einem Handkarren. Vorsichtig betrat Hirata den Lagerraum, langsam einen Fuß vor den anderen setzend. Aus einer fernen, fremden measurement drang Heulen und Kreischen an seine Ohren.

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